From passion to profession. My journey into Wedding Planning.
Wie aus meiner Begeisterung für Hochzeiten und Events mein eigenes Wedding Planning Business wurde.

Wenn mir Anfang des Jahres jemand gesagt hätte, dass ich nur wenige Monate später mein eigenes Wedding Planning Business führen, Hochzeitspaare begleiten und zu einer Delegationsreise nach Italien eingeladen werden würde, hätte ich das wahrscheinlich selbst kaum geglaubt. Nicht, weil die Idee, irgendwann etwas Eigenes aufzubauen, völlig neu war. Ganz im Gegenteil. Rückblickend zieht sich meine Begeisterung für Events, Organisation und die Arbeit mit Menschen schon ziemlich lange durch mein Leben. Dass daraus einmal Vivien Opoku Weddings entstehen würde, war mir damals allerdings noch nicht klar.
Heute bin ich Gründerin von Vivien Opoku Weddings und begleite Paare bei der Planung ihrer Hochzeit. Mein Unternehmen ist noch jung, die Erfahrungen, auf denen es aufbaut, sind es aber nicht. Und weil ich immer wieder merke, wie viele Fragen es rund um den Einstieg in die Hochzeitsbranche gibt, möchte ich hier ein bisschen erzählen, wie mein eigener Weg aussah, was ich aus meiner Wedding Planner Weiterbildung mitgenommen habe und was eigentlich passiert, wenn man beschließt, aus einer Leidenschaft ein eigenes Business zu machen.
Mein Weg zum Wedding Planning
Ich bin eigentlich Gymnasiallehrerin für Englisch und Geographie. Bevor ich Lehrerin wurde, habe ich allerdings schon in ganz unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Unter anderem in der Hotellerie, auf Messen und als Flugbegleiterin bei Lufthansa. Auch wenn diese Tätigkeiten auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben, ging es letztendlich immer um ähnliche Dinge: Organisation, Kommunikation, Service und den Umgang mit Menschen.
Gerade in der Hotellerie und während meiner Zeit bei Lufthansa habe ich gelernt, wie wichtig es ist, auch in stressigen Situationen den Überblick zu behalten, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und dafür zu sorgen, dass sich Menschen gut aufgehoben fühlen. Das sind Erfahrungen, von denen ich heute bei meiner Arbeit als Wedding Plannerin profitiere. Denn hinter einer entspannten Hochzeit steckt meistens ziemlich viel Organisation, die im besten Fall niemand bemerkt.
Auch Hochzeiten waren für mich schon lange vor der Gründung meines Unternehmens ein Thema. Ich habe im Bekanntenkreis Hochzeiten mitgeplant, begleitet und bei der Umsetzung unterstützt. Dabei habe ich immer wieder gemerkt, wie viel Freude mir die Kombination aus kreativer Gestaltung und organisatorischer Verantwortung macht. Besonders schön fand ich es, wenn aus vielen einzelnen Vorstellungen und Ideen irgendwann ein stimmiges Gesamtbild wurde.
Richtig konkret wurde der Gedanke, selbst Wedding Plannerin zu werden, dann während der Planung unserer eigenen Hochzeit im vergangenen Jahr. Ich habe unglaublich viel Zeit damit verbracht, Locations zu recherchieren, Dienstleister auszuwählen, Angebote zu vergleichen und unser Konzept bis ins kleinste Detail auszuarbeiten. Und während andere vielleicht froh gewesen wären, wenn die Planung endlich abgeschlossen ist, habe ich gemerkt, dass ich genau diesen Prozess eigentlich am liebsten immer wieder machen würde.
Irgendwann stellte sich deshalb die Frage, warum ich das Ganze nicht professionell angehen sollte.

Wedding Planner werden: Warum ich mich für eine Weiterbildung entschieden habe
Mir war von Anfang an wichtig, nicht einfach eine Website zu erstellen und mich Wedding Plannerin zu nennen. Auch wenn ich bereits Erfahrungen mit Hochzeiten, Veranstaltungen und der Organisation komplexer Abläufe gesammelt hatte, wollte ich mir zusätzlich das fachliche Wissen aneignen, das für eine professionelle Hochzeitsplanung notwendig ist.
Deshalb habe ich mich für eine Wedding Planner Weiterbildung im Fernstudium entschieden. Dabei habe ich mich intensiv mit den unterschiedlichen Bereichen der Hochzeitsplanung beschäftigt. Von der Entwicklung eines Hochzeitskonzepts über Budgetplanung und Locationauswahl bis hin zur Zusammenarbeit mit Dienstleistern und der Koordination des Hochzeitstages.
Was dabei schnell deutlich wird: Wedding Planning besteht aus sehr viel mehr als schönen Blumen, Moodboards und der Auswahl einer passenden Location. Es geht darum, unterschiedlichste Anforderungen miteinander zu verbinden, realistische Budgets zu berücksichtigen, Abläufe zu organisieren und vor allem die Wünsche eines Paares richtig zu verstehen. Dazu kommen die wirtschaftlichen und organisatorischen Aspekte, die notwendig sind, wenn man diese Arbeit professionell anbieten möchte.
Für mich war die Weiterbildung deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu meinen bisherigen Erfahrungen. Vieles konnte ich mit Situationen verbinden, die ich bereits aus anderen beruflichen Bereichen oder der eigenen Hochzeitsplanung kannte. Gleichzeitig konnte ich mein Wissen gezielt erweitern und mich intensiver damit auseinandersetzen, wie ich später selbst mit Paaren arbeiten möchte.
Falls euch interessiert, wie genau meine Wedding Planner Weiterbildung aufgebaut war und welche Inhalte im Fernstudium behandelt wurden, werde ich dazu demnächst auch auf TikTok mehr erzählen.
Vom Fernstudium zum eigenen Wedding Planning Business
Im März 2026 habe ich schließlich angefangen, Vivien Opoku Weddings aufzubauen. Ich hatte eine ziemlich klare Vorstellung davon, welche Art von Hochzeiten ich begleiten möchte. Moderne, elegante und persönliche Hochzeiten, gerne mit Outdoor Dinner, langen Tafeln, besonderen Locations und individuellen Details. Vor allem aber Hochzeiten, die wirklich zu den Menschen passen, die dort heiraten.
Daraus entstand auch mein Leitsatz: „Hochzeiten, die sich nicht geplant anfühlen.“
Was für mich zunächst nach einer schönen Idee klang, bedeutete in der Umsetzung allerdings auch ziemlich viel Arbeit. Denn mit einer abgeschlossenen Weiterbildung allein hat man noch kein funktionierendes Unternehmen. Plötzlich muss man sich mit Themen beschäftigen, die mit der eigentlichen Hochzeitsplanung erst einmal wenig zu tun haben. Welche Leistungen möchte ich anbieten? Wie kalkuliere ich meine Preise? Wie positioniere ich mich? Wie erreiche ich potenzielle Kunden und wie baue ich mir ein Netzwerk auf?
Ich habe angefangen, meine Website zu entwickeln, mein Leistungsangebot auszuarbeiten und auf Instagram und TikTok sichtbar zu werden. Gleichzeitig habe ich Kontakt zu Locations und Dienstleistern aufgenommen, mich mit anderen Menschen aus der Branche ausgetauscht und verschiedene Ideen für Kooperationen entwickelt.
Was ich dabei ziemlich schnell gelernt habe: Man kann noch so viel Zeit in die Entwicklung einer Marke investieren, aber irgendwann muss man auch anfangen, mit ihr nach draußen zu gehen. Und das ist tatsächlich ein Schritt, der mehr Überwindung kosten kann, als man zunächst denkt.

Die Sache mit der Angst davor, was andere denken
Ich glaube, das ist einer der Punkte, die mich in den vergangenen Monaten am meisten beschäftigt haben. Sobald man etwas Eigenes aufbaut und damit öffentlich sichtbar wird, macht man sich automatisch ein Stück weit angreifbar. Man zeigt seine Ideen, spricht über seine Arbeit und muss damit rechnen, dass andere Menschen eine Meinung dazu haben.
Gerade wenn man bereits einen sicheren Beruf hat, stellt sich vielleicht auch die Frage, warum man überhaupt noch etwas Neues anfangen möchte. Ich bin schließlich weiterhin Lehrerin und habe nicht vor, meinen bisherigen beruflichen Weg einfach hinter mir zu lassen. Trotzdem wollte ich herausfinden, was aus meiner Begeisterung für Hochzeiten entstehen kann, wenn ich ihr wirklich Raum gebe.
Natürlich fragt man sich zwischendurch, ob andere das Ganze ernst nehmen, ob man vielleicht belächelt wird oder ob es am Ende überhaupt funktioniert. Ich glaube aber, dass man sich mit solchen Gedanken ziemlich viel selbst verbauen kann. Denn letztendlich wird es immer Menschen geben, die nicht verstehen, warum man bestimmte Dinge macht. Das sollte aber nicht darüber entscheiden, ob man seine eigenen Ideen verfolgt.
Mir hat es geholfen, mich weniger darauf zu konzentrieren, wie mein Weg von außen bewertet werden könnte, und mehr darauf, was ich selbst erreichen möchte. Ich muss nicht jeden davon überzeugen, dass meine Entscheidung richtig ist. Viel wichtiger ist, dass ich selbst dahinterstehe und bereit bin, die entsprechende Arbeit zu investieren.
Was sich in wenigen Monaten entwickeln kann
Wenn ich heute auf die vergangenen Monate zurückblicke, bin ich tatsächlich selbst überrascht, wie viel in dieser Zeit passiert ist. Vivien Opoku Weddings ist inzwischen ein angemeldetes Unternehmen mit einer eigenen Website, verschiedenen Social-Media-Kanälen und einem konkreten Leistungsangebot. Ich erhalte Anfragen von Hochzeitspaaren, begleite Planungsprozesse und baue mein Netzwerk innerhalb der Hochzeitsbranche kontinuierlich weiter aus.
Besonders spannend finde ich, welche Möglichkeiten sich inzwischen auch außerhalb der direkten Arbeit mit Hochzeitspaaren ergeben. So wurde ich beispielsweise zu einer Delegationsreise nach Kalabrien eingeladen, bei der ich die italienische Hochzeits- und Eventbranche kennenlernen und neue Kontakte knüpfen werde. Außerdem habe ich eine Einladung zu einem Unternehmerinnen-Tag bei Nadine Metgenberg erhalten.
Parallel dazu arbeite ich gerade an einem eigenen Workshop-Konzept für Fotografinnen. Dabei soll es um Editorial Wedding Photography, kreative Hochzeitskonzepte und die Zusammenarbeit verschiedener Dienstleister gehen. Ein Projekt, auf das ich mich besonders freue, weil ich damit auch meine kreative Seite noch stärker einbringen kann.
All diese Entwicklungen hätte ich mir vor einem halben Jahr in dieser Form wahrscheinlich nicht vorstellen können. Nicht, weil ich grundsätzlich an meiner Idee gezweifelt habe, sondern weil man am Anfang einfach noch nicht weiß, welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn man anfängt, Kontakte zu knüpfen, eigene Projekte umzusetzen und sich ein Netzwerk aufzubauen.
Natürlich bedeutet das nicht, dass alles von Anfang an funktioniert hat oder jeder Tag gleichermaßen erfolgreich ist. Hinter einer Website, einem Social-Media-Post oder einer Kooperation steckt häufig deutlich mehr Arbeit, als man von außen sieht. Es gibt Anfragen, aus denen keine Buchung wird, Ideen, die man wieder verwirft, und Gespräche, die erst einmal zu nichts führen. Auch das gehört zur Selbstständigkeit dazu.
Trotzdem merke ich, dass sich viele kleine Schritte irgendwann auszahlen können. Manchmal nicht sofort und manchmal auch ganz anders, als man ursprünglich gedacht hat.

Was kommt nach der Wedding Planner Ausbildung?
Wenn ich heute jemandem einen Rat geben sollte, der gerade seine Wedding Planner Weiterbildung abgeschlossen hat und überlegt, wie es weitergeht, würde ich vor allem empfehlen, sich frühzeitig mit der eigenen Positionierung auseinanderzusetzen. Eine Weiterbildung schafft fachliche Grundlagen, aber das eigene Unternehmen muss man sich anschließend selbst aufbauen.
Dazu gehört, herauszufinden, welche Leistungen man anbieten möchte, welche Zielgruppe man ansprechen will und wie man sich professionell aufstellt. Auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen einer Selbstständigkeit sollte man nicht unterschätzen. Gleichzeitig halte ich es für unglaublich wichtig, Kontakte innerhalb der Branche zu knüpfen, Erfahrungen zu sammeln und sich mit anderen Dienstleistern auszutauschen.
Gerade am Anfang kann es hilfreich sein, eigene Projekte zu entwickeln, Kooperationen anzustoßen und sich aktiv mit der Branche zu beschäftigen, anstatt ausschließlich darauf zu warten, dass irgendwann die erste Anfrage über die Website kommt.
Was ich dabei allerdings genauso wichtig finde, ist eine realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Man muss nicht von Anfang an alles wissen oder können. Aber man sollte verantwortungsvoll mit den Aufgaben umgehen, die man übernimmt, und bereit sein, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Für mich ist die Kombination aus praktischer Erfahrung, Weiterbildung und dem Austausch mit anderen Menschen aus der Branche deshalb besonders wertvoll.
Warum ich froh bin, einfach angefangen zu haben
Ich weiß natürlich nicht, wo Vivien Opoku Weddings in einem Jahr stehen wird. Es gibt noch unglaublich viele Ideen, die ich umsetzen möchte, Projekte, die gerade erst entstehen, und Bereiche, in denen ich mich weiterentwickeln will.
Aber genau das finde ich gerade so spannend.
Vor einigen Monaten war vieles davon noch eine Überlegung. Heute ist es ein Unternehmen, an dem ich jeden Tag weiterarbeite und das mir bereits Möglichkeiten eröffnet hat, mit denen ich vorher nicht gerechnet hätte.
Wenn ich aus dieser Zeit etwas mitgenommen habe, dann vor allem, dass man sich nicht von der Angst vor der Meinung anderer Menschen aufhalten lassen sollte. Und dass man nicht erwarten kann, dass sich alles sofort entwickelt. Manchmal braucht es Geduld, manchmal Mut und meistens einfach ziemlich viel Arbeit.
Ich bin jedenfalls froh, dass ich meine Idee ernst genommen habe und nicht darauf gewartet habe, bis irgendwann der vermeintlich perfekte Zeitpunkt kommt.
Denn den gibt es wahrscheinlich sowieso nicht.
Wie es weitergeht
Falls ihr selbst darüber nachdenkt, Wedding Plannerin zu werden, oder euch interessiert, wie mein Weg in die Hochzeitsbranche aussah, könnt ihr mich gerne auf TikTok begleiten. Dort starte ich eine kleine Serie, in der ich ausführlicher über meine Erfahrungen, die Wedding Planner Weiterbildung, die Inhalte meines Fernstudiums und die ersten Schritte in die Selbstständigkeit spreche.
Und wenn ihr gerade eure eigene Hochzeit plant, lohnt es sich natürlich auch, hier auf dem Blog vorbeizuschauen. Ich teile regelmäßig Gedanken und Erfahrungen rund um moderne Hochzeitsplanung, besondere Locations, Budgetfragen und die Themen, über die bei Hochzeiten manchmal viel zu wenig gesprochen wird.
Ich bin gespannt, wie sich Vivien Opoku Weddings in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird, und freue mich darauf, euch ein bisschen mitzunehmen.
Vivien Opoku
Founder & Wedding Planner
Vivien Opoku Weddings
